Was wir tun

Unsere Stiftung hat das Ziel, benachteiligte Familien aktiv zu unterstützen. Familien sind die Grundlage unserer Gesellschaft. In einer glücklichen Familie aufzuwachsen, bedeutet ein zufriedenes Leben. Durch die Unterstützung und Förderung der Kinder wird für eine finanzielle und zeitliche Entlastung der Eltern gesorgt. Rund eine Million Paarhaushalte mit Kindern und 200 000 Einelternhaushalte gibt es in der Schweiz. Ein Drittel von den Einelternhaushalten ist benachteiligt und auf Unterstützung angewiesen. Auch bei den Paarhaushalten mit Kindern ist der Wert mit rund 15% erschreckend hoch. Unsere Stiftung Fokus Familie hat sich auf drei Bereiche fokussiert.

 

1. Familien werden bei akuten Problemen durch Einmalprojekte gestärkt.

2. Wir unterstützen den sozialen Austausch und das Familienleben. Gemeinsame Ausflüge ermöglichen bereichernde und inspirierende Begegnungen.

3. Mit eigenen Programmen fördert die Stiftung das Familienleben und zeigt neue Möglichkeiten auf, damit Familien selbstständiger und stabiler werden.

 

In allen drei Bereichen soll den Kindern aus betroffenen Familien nicht bloss geholfen werden. Sie sollen auch lernen, selber Verantwortung für die Familie mitzutragen. Durch Ihr Engagement können benachteiligte Familien nachhaltig in den drei genannten Bereichen gefördert werden. Die Familien werden mit Ihrer Hilfe unterstützt, um ihnen das Leben langfristig zu erleichtern.


Fakten

In der Schweiz gibt es rund eine Million Paarhaushalte mit Kindern und rund 200 000 Einelternhaushalte.

 

Fast 30% der alleinerziehenden Mütter und Väter sind von einer Unterversorgung in wich-tigen Lebensbereichen betroffen. Bei Paarhaushalten bewegt sich dieser Satz bei rund 15%. So sind 200 000 Familien auf den Sozialtransfer und auf gemeinnützige Organisationen angewiesen.

 

Für die Stiftung bedeutet benachteiligt eine Unterversorgung in wichtigen Lebensbereichen, sodass die betroffenen Familien nicht den minimalen Lebensstandard erreichen, der in der Schweiz als annehmbar empfunden wird. Schicksalsschläge können Familien heimsuchen. Auch in solch schweren Zeiten steht die Stiftung Fokus Familie den Betroffenen unmittelbar und zielgerichtet bei. Das soziale Existenzminimum umfasst nicht nur die Existenz und das Überleben der Benachteiligten, sondern auch ihre Teilhabe am Sozial- und Arbeitsleben.

Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Familien in der Schweiz, Statistischer Bericht 2017 


Der schwere rucksack

  • Wie finanziere ich den Schulausflug, das Klassenlager?
  • Liegt während der Schulferien ein kleiner Ausflug im Budget?
  • Wie kann ich meine Familie trotz kleinem Budget gesund ernähren?
  • Was passiert, wenn die Krankenkasse einen Beitrag nicht übernimmt?
  • Kann mein Kind einem Hobby nachgehen?
  • Wie kann ich, trotz zeitlichen Engpässen, den sozialen Kontakt aufrechterhalten?
  • Wem kann ich mich mit meinen familiären Problemen anvertrauen?
  • Wie kann ich mein Kind unterstützen, dass es nicht unter Gruppendruck leidet? 

Diese Fragen sind für Eltern wie ein schwerer Rucksack, der tagtäglich getragen werden muss. Die Stiftung richtet sich nach den Bedürfnissen der Familien. Damit die Stiftung Fokus Familie stets adressatengerecht ist und bleibt, tauscht sich die Stiftung ständig mit Schulen, Pfarreien, Sozialämtern und Vereinigungen über Themen im Familienbereich aus. Auch die Rückmeldungen der teilnehmenden Familien sind für die Weiterentwicklung der Stiftung essenziell. Durch die Evaluation gewährleistet die Stiftung, dass sie die richtigen Impulse gibt, damit die Herausforderungen der bedürftigen Familien gemeistert werden können. 

aktuelles

Fokus Familie in den Medien, Stand 16.02.18: 

 

Luzerner Zeitung: «Eine neue Stiftung will Familien helfen», Bericht vom 16.02.2018

http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/zentralschweiz/luzern/eine-neue-stiftung-will-familien-helfen;art9647,1200816

 

 

Das Thema benachteiligte Familien aus den Schweizer Onlinemedien, Stand 04.12.2017: 

 

Züri News: «Armut in der Schweiz», Bericht vom 17.11.2017

https://www.telezueri.ch/62-show-zuerinews/19427-episode-freitag-17-november-2017/47768-segment-armut-in-der-schweiz-so-schlimm-wie-nie

 

Luzerner Zeitung: «Armut betrifft wieder mehr Luzerner», Bericht vom 23.10.2017

http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/zentralschweiz/luzern/Armut-betrifft-wieder-mehr-Luzerner;art9647,1124936

 

Tele1: «600 000 Menschen leben in der Schweiz in Armut», Bericht vom 18.10.2017

https://www.tele1.ch/artikel/148488/600000-menschen-leben-in-der-schweiz-in-armut

 

Tele Bärn: «Wir können keine Ausflüge machen», Videoreportage vom 15.04.2017

http://www.telebaern.tv/118-show-news/15730-episode-samstag-15-april-2017/37681-segment-wir-koennen-keine-ausfluege-machen

 

BaslerZeitung: «Familienarmut in Basel: Es ist ein Kampf um jeden Franken», Bericht vom 23.12.2016

https://www.bzbasel.ch/basel/basel-stadt/familienarmut-in-basel-es-ist-ein-kampf-um-jeden-franken-130810716

 

TagesAnzeiger: «73 000 arme Kinder in der reichen Schweiz», Bericht vom 18.11.2016

https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/73-000-arme-Kinder-in-der-reichen-Schweiz/story/21011221

 

Aargauer Zeitung: «Die Kinderarmut ist in der Schweiz überraschend hoch», Bericht vom 09.08.2016

https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/die-kinderarmut-ist-in-der-schweiz-ueberraschend-hoch-130475899

 

Neue Zürcher Zeitung: «Zahntante oder Onkel Staat», Bericht vom 20.07.2016

https://www.nzz.ch/schweiz/aktuelle-themen/hilfe-fuer-arme-familien-zahntante-oder-onkel-staat-ld.106585

 

SRF: «6,6 Prozent der Schweizer Bevölkerung leben in absoluter Armut», Bericht vom 25.04.2016

https://www.srf.ch/news/schweiz/6-6-prozent-der-schweizer-bevoelkerung-leben-in-absoluter-armut